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  • Sulawesi

    Sulawesi ist eine der vier großen Sundainseln Indonesiens, deren Form durch ihren  vulkanischen Urprung an eine Krake erinnert. Sie liegt zwischen Kalimantan und Papua und weist ihre ganz besonderen und einmaligen Merkmale auf. Die größte und bekannteste Stadt Sulawesis ist Makassar, früher auch als Ujung Pandang bekannt.

    Im nördlichen Teil durchschneidet der Äquator das Land, weshalb es das ganze Jahr über zu starken Niederschlägen kommt – folglich ist das Hochland in der zentralen Region mit dichtem Regen- und Hochnebelwald bewachsen, in dem bis heute teilweise noch Naturvölker leben. Sulawesi weißt eine große biologische Vielfalt auf. Die Insel besteht aus sechs Provinzen mit einer Gesamtbevölkerung von 16 Millionen, die stark ethnographisch untergegliedert ist, bekannt sind dabei vor allem die Bugis und Makassaren sowie das Volk der Toraja. Touristen kennen und besuchen Sulawesi vor allem wegen seiner einzigartigen Tauchgebiete, zahlreichen Naturschutzgebiete oder aber um bei einer Reise durch das Hochland eine Dschungeltour zu unternehmen und dabei Kultur und Bräuche des Toraja-Volkes kennenzulernen.

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  • Molukken

    Die Molukken

    Die Inselkette der Molukken, im Osten Indonesien gelegen, ist überwiegend gebirgig, durchsetzt mit aktiven Vulkanen und einem feuchten Klima. Das führt auf den kleinen, vom Meer eingeschlossenen Inseln zu einer üppigen Vielfalt an Vegetation mit Regenwäldern, Reisfeldern, Sagopalmen und den berühmten Gewürzen wie Muskatnuß und Nelken.

    Die Biodiversifität der Inseln wird von den tektonischen Aktivitäten in der Region beieinflusst. Die meisten Inseln sind (geologisch betrachtet) jung, zwischen 1 bis 15 Millionen Jahre alt, und waren nie Teil einer größeren Landmasse. Daher unterscheiden sich die Inseln der Molukken deutlich von anderen Regionen Indonesiens. Die Inselkette beheimatet einige der kleinsten Inseln Indonesiens – aus Korallenriffen entstanden und von den mit am tiefsten Meeresgegenden der Welt umgeben. Daher ist der Austausch von Flora und Fauna mit anderen Gegenden gering geblieben und hat zu einer hohen Dichte von endemischen Spezien geführt.

    Die wunderschönen und kaum berührten historischen Gewürzinseln der Molukken verfügen über traumhafte Strände, alte Forts und ideale Tauchregionen. Politisch sind die Molukken, die von 1950 bis 1999 eine gemeinsame Provinz bildeten, nunmehr zweigeteilt in die beiden Provinzen Nordmolukken und Molukken. Ambon ist das Tor zum Südteil der Inselkette und bietet sich an für einen Besuch der Banda Inseln und ihrer Kolonialarchitektur, Korallenriffen und mehreren aktiven Vulkanen. Das ehemalige Sultanat Ternate bildet das Tor zu den nördlichen Molukken.

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  • Sumatra
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    • Südliches Sumatra
      Umfasst die Provinzen lampung, Südsumatra und Bengkulu sowie die Inseln Bangka-Belitung. '
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    • West- und Zentralsumatra
      Umfasst die Provinzen Jambi, Westsumatra und Riau
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    • Nördliches Sumatra
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    • Der Riau Archipel
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  • Kalimantan

    Die Insel Borneo ist politisch unter drei Ländern aufgeteilt: Malaysia, Brunei und Indonesien. Kalimantan bezeichnet den indonesischen Teil Borneos, also die Mitte und den Südteil. Eine Reise durch Kalimantan ist nachwievor abenteuerlich, denn es gibt nur wenige Straßen. Interessant ist auf jeden Fall ein Besuch bei den Naturvölkern, wie den Dayak, die im Inneren der Insel leben. Wer dort hingelangen will, ist auf Boote oder Flugzeuge angewiesen. Zahllosen Flußwindungen durchziehen die grünen Wälder der Insel, zu denen sich jedoch leider immer mehr kahlgeschlagene Brachflächen gesellen. Opfer der stetig wachsenden Anbauflächen für Palmöl.

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  • Java

    Java ist die Hauptinsel Indonesiens, obwohl es nicht die größte Insel des Landes ist. Auf einer Fläche von 126.650 Quadratkilometern leben etwa 140 Millionen Einwohner und machen Java damit zur meistbevölkerten Insel der Welt. Mit über 1000 Einwohnern je Quadratkilometer ist die Bevölkerungsdichte eine der höchsten der Welt. Auf Java befindet sich die Hauptstadt der Republik Indonesien, Jakarta. Die Metropole Jakarta wächst beständig und ist längst mit den Nachbarstädten Bogor, Tangerang und Bekasi verschmolzen zu einem Ballungsraum mit zwanzig Millionen Einwohnern.

    Das Wetter auf der Insel Java ist von dem Monsunregen geprägt. Das die Insel ist außerordentlich fruchtbar ist, ist es nicht verwunderlich, dass sie bereits seit prähistorischer Zeit besiedelt ist. Der Fund des Java-Menschen, einer Unterart von Homo erectus, belegt die lange, abwechselungsreiche Historie der Insel.Im ersten Jahrtausend nach Christus brachten indische Händler den Buddhismus und Hinduismus auf die Insel. Diese neuen Ideen verschmolzen mit Glaubensvorstellungen der ursprünglichen Bauernkultur. Wirtschaftlich profitierte Java von seiner Lage an wichtigen Seehandelswegen nach China. Das führte dazu, dass sich mehrere große Königreiche formen konnten, die sich in ihrer Blütezeit über den ganzen indonesischen Archipel und bis auf das südostasiatische Festland erstreckten. Bis heute zeugen zahlreiche Tempelanlagen auf Java von dieser Hochkultur. Die bedeutendsten sind der buddhistische Tempel von Borobudur sowie der hinduistische Tempel von Prambanan.

    Anfang des 15. Jahrhunderts kamen muslimische Händler auf die Insel und eine Konversion zum Islam begann. Am 1. Juni 1619 eroberten die Niederländer Jakarta, das sie unter dem Namen Batavia zum Zentrum ihres Kolonialreiches in Asien machten. Die Kolonialzeit dauerte bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.

    Landschaftlich ist die Insel sehr vielfältig:Zu den unterschiedlichsten Erscheinungsformen der Natur, die auf Java anzutreffen sind zählen Dschungel,Savannen, Strände,Mangrovensümpfen und eine ganze Reihe Vulkane. Im Westen finden sich noch kleinere Dschungelflächen, während es nach Osten zu allmählich trockener wird. Freie Flächen sind weitgehend kultiviert und von Reisterassen, Anbauflächen für Kaffee, Tee und Tabak sowie zahlreichen Obst- und Gemüseplantagen dominiert. 

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  • Papua

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  • Nusa Tenggara
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  • Lombok

    Lombok liegt östlich von Bali und gehört zu der Provinz West Nusa Tenggara. Die Insel ist wesentlich trockener und schließt klimatisch an den ebenfalls trockenen Osten Balis an. Deshalb gibt es auf Lombok eher wenig Reisanbau und dafür mehr Gartenwirtschaft. Durch die Straße von Lombok (zwischen Bali und Lombok) verläuft auch die sogenannte Wallace-Linie. Diese imaginäre Linie beschreibt einen deutlichen Unterschied in der Tier- und Pflanzenwelt jenseits beider Seiten der Linie. Lombok ist vulkanischen Ursprungs. Sie ist von mehreren kleineren Inseln umgeben. Die bekanntesten sind die Gili-Inseln, die sich im Nord-Westen befinden.

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