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Orte im Fokus

Die besten Sehenswürdigkeiten Indonesiens im Fokus:

Nordsumatra

Pematang Siantar

Ein Gebirgsort und Vergnügungszentrum nahe der Stadt Medan.

Banyak Islands

Pulau Banyak

Eine entlegene Inselkette vor der Westküste Sumatras.

Informationen

Provinz Südsulawesi

Süd-Sulawesi bugis-schiffe Bekannt für ihre Seehandelskultur, sind die Bugis noch immer die Antriebskraft für die letzte kommerzielle Segelflotte der Welt. So dominieren die Bugis an der südlichen Spitze Sulawesis während die felsige und rauhe Gegend weiter nördlich von den Torajas bewohnt wird. „Tana Toraja“ – das Land der Toraja, oder auch bekannt als „Land der himmlischen Könige“. Süd-Sulawesi mit seinen knapp 7,5 Millionen Einwohnern ist darüber hinaus für seine überwältigende Landschaft bekannt, sowie die Qualität des dort produzierten Silber- und Seidenhandwerks. Bevor Sulawesi Teil der Indonesischen Republik wurde, existierten in Süd-Sulawesi eine Reihe von unabhängigen Königreichen, die jeweils von einer Vielzahl unterschiedlicher ethnischer Stämme bewohnt wurden. Wer sich von wunderschönen Naturlandschaften begeistern lassen kann, sollte sich einen Besuch dieser Gegend nicht entgehen lassen. Eine Entdeckungsreise in den südlichen Teil der Insel kann über den internationalen Flughafen Makassars aus beginnen, der gute Anbindungenins In– und Ausland hat. Makassar (Ujung Pandang) Hauptstadt der Provinz und die größte Stadt Sulawesis zugleich ist die Stadt, die einst nach dervorkolonialen Festung als „Ujung Pandang“ bekannt war, wobei beide Namen bis heute noch oft abwechselnd verwendet werden. Makassar war während des 15. Jahrhunderts einst ein wichtiger Handelsknotenpunkt, kurz bevor die Stadt zu einer der größten in Südostasien wurde. Die damaligen Herrscher verfolgten eine freie Handelspolitik, was auch europäischen Mächten die Errichtung von Niederlassungen erlaubte. Makassar wurde zum kulturellen Schmelztiegel, wo Christen, Muslime und Buddhisten nebeneinander konfliktlos ihren Geschäften nachgingen. Fort Rotterdam: Nachdem die Niederländer 1669 endgültig die Kontrolle über Makassar erlangten, wurde die Festung des Gowakönigs aus dem 16. Jahrundert in „Fort Rotterdam“ umbenannt und ist bis heut auch als „Benteng Makassar“ bekannt. Die Niederländer bauten das „Fort Rotterdam“ aus, inzwischen gilt sie als eine der am besten erhaltenen Festungen aus der Kolonialzeit. Einen Besuch ist auch der Clara-Bundt-Blumengarten wert. Hier blühen zahlreiche seltene Orchideen und Hybride, außerdem wird hier eine riesige Sammlung von Korallen und Muscheln ausgestellt, die zum Teil käuflich sind. Im Norden der Stadt liegt der Hafen Paotere. Hier findet man die traditionellen Lastensegler der Bugis, die bekannt sind für ihre Leistungstüchtigkeit – mit ihnen wurden Fahrten bis nach Australien oder Afrika unternommen. 32 south sulawesi province Nicht weit vom Hafen entfernt liegt die Insel Samalona, die sich zu einem Urlaubsort entwickelt hat. Mit dem Boot erreicht man in 45 Minuten Samalona, wo man in einfachen Unterkünften übernachten kann. Geboten werden Tauchgänge und Wasserski. Mamasa Tal Mitten im Süden Sulawesis liegt das Mamasa Tal, eine beinahe unberührte Gegend umgeben von Regenwäldern, Bergen und interessanten Dörfern der Bergvölker. Die Landschaft eignet sich hervorragend zum Bergsteigen und Trekking, professionell geleitete Touren werden vor Ort von Agenturen angeboten. Einige der Berge sind bis zu 1400 Meter hoch, und das klare und frische Wasser der Bergflüsse lädt zum schwimmen und angeln ein. Die traditionellen Dörfer verteilen sich über und um das ganze Tal und werden bis heute im Geiste der jahrhunderte alten Kultur gehalten. Da das Manasa Tal im Zentrum Südsulawesis liegt, cirka 100 Kilometer von der Küste entfernt, ist die Anreise etwas mühsam, hügeliges und teils dicht bewachsenes Gelände muss erst einmal passiert werden, bevor man an sein Ziel gelangt. Von der Kleinstadt Polewali aus fahren täglich morgens Busse. Sengkang 240 Kilometer nordöstlich von Makassar ist die Hauptstadt der Wajo Provinz Sengkang vor allem wegen der dort ansässigen zentralen Seidenindustrie der Bugis bekannt. In Soppeng wird in einer Seidenspinnerei Seidenfaden mit Seidenwürmern prodzuiert, entlang der Route wird in vielen Haushalten Einblick in die Seidenweberei gewährt. Die feinste Seide wird von den Frauen in den Dörfern handgewebt, wobei für zwei Meter Seide jeweils ungefähr ein Monat benötigt wird. In unmittelbarer Nähe befindet sich dazu der zweitgrößte See Sulawesis, Tempe, wo seltene Vogelarten beobachtet werden können und zahlreiche Restaurants auf dem See zu einer Pause einladen. Tana Toraja Das Touristenzentrum in Tana Toraja heißt Rante, es liegt etwa 328 Kilometer nord-östlich von Makassar. Der Ort liegt 700 Meter über dem Meeresspiegel, weshalb die Abende angenehm kühl sind. Bei der Ankunft im Toraja-Land begrüßt einen ein im traditionellen Stil der Boote gebautes Tor. Während der Anreise bekommt man die Berge Kandora und Gandang zu sehen, auf welchen, nach der Mythologie der Toraja, die ersten Ahnen himmlischer Wesen auf die Erde herabgestiegen sind. Die elegante Architektur der „Tongkonan“, der traditionellen Häsuer der Toraja mit ihren nach oben gebogenen Dächerenden soll an den Bug des ersten Schiffes der Ahnen erinnern, die in Süd-Sulawesi ankamen.Zwei Dörfer mit leicht zugänglichen Felsengräbern sind Lemo und Londa. In Londa ist eine der ältesten Stätten, wo die kunstvoll geschnitzten Holzsärge der Adelsgeschlechter an Felswänden aufgehängt wurden. Dort sind auch noch die typischen Balkone mit den Tau-Tau-Statuen vor den Gräbern zu finden. Auch in Lemo findet man Grabhöhlen mit diesen Abbildungen der Verstorbenen. Palawa eignet sich hervorragend um die traditionellen„Tongkonan“ zu besichtigen oder Augenzeuge einer Beerdigungszeremonie oder eines anderen traditionelles Festes zu werden. Auch ein Abstecher nach Ketekesu lohnt sich, einem kleinen Dorf, in dem exzellente Handarbeiten hergestellt werden. Taka Bonerate Zu diesem Gebiet gehört das drittgrößte Korallenriff weltweit. Es umfasst cirka 220.000 Hektar, die Korallenriffe erstrecken sich über 500 Quadratkilometer. Die Topographie des Parks ist einmalig, unter Wasser konnten bislang 261 Korallen-, 295 Fisch- und 244 Schneckenarten identifiziert werden. Zu dem Atoll gehört außerdem eine Inselkette, teilweise aus getrockneten Korallen, teilweise aus großen versunkenen Riffen, haben sich hier zahlreiche kleine Inseln gebildet. 1992 wurde Taka Bonerate zum Naturschutzgebiet erklärt. Korallenriffe erstrecken sich über 500 Quadratkilometer. Die Topographie des Parks ist einmalig, unter Wasser konnten bislang 261 Korallen-, 295 Fisch- und 244 Schneckenarten identifiziert werden. Zu dem Atoll gehört außerdem eine Inselkette, teilweise aus getrockneten Korallen, teilweise aus großen versunkenen Riffen, haben sich hier zahlreiche kleine Inseln gebildet. 1992 wurde Taka Bonerate zum Naturschutzgebiet erklärt.

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