weitere Seiten zu Indonesien:

Bali Inside.de

Schlagen Sie Ihre Seite vor!

INFORMATIONEN


Lombok liegt östlich von Bali und gehört zu der Provinz West Nusa Tenggara. Die Insel ist wesentlich trockener und schließt klimatisch an den ebenfalls trockenen Osten Balis an. Deshalb gibt es auf Lombok eher wenig Reisanbau und dafür mehr Gartenwirtschaft. Durch die Straße von Lombok (zwischen Bali und Lombok) verläuft auch die sogenannte Wallace-Linie. Diese imaginäre Linie beschreibt einen deutlichen Unterschied in der Tier- und Pflanzenwelt jenseits beider Seiten der Linie. Lombok ist vulkanischen Ursprungs. Sie ist von mehreren kleineren Inseln umgeben. Die bekanntesten sind die Gili-Inseln, die sich im Nord-Westen befinden.

Batu Bolong Beach


 

Batu Bolong Beach, nur rund 10 Kilometer außerhalb Matarams gelegen, ist ein beeindruckender Strand, der von einem riesigen Felsen mit einem Loch in der Mitte dominiert wird.Auf diesem Felsen liegt ein hinduistischer Tempel. Von dort oben hat man einem beeindruckenden Blick auf die Strasse von Lombok, hinter der sich die Konturen des majestätischen Vulkans Gunung Agung in Bali erheben. Nach einem entspannten Tag am Strand, sollte man als krönenden Abschluß den atemberaubenden Sonnenuntergang erleben, wenn sich die Sonne langsam hinter dem Gunung Agung versinkt.

Die Gili Inseln


 

Die Gili-Inseln sind eine kleine Inselgruppe vor der Nordwestküste Lomboks. Die Gruppe besteht aus drei kleinen Sandinseln Gili Air, Gili Meno und Gili Trawangan. Alle drei liegen nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Der Küste am nächsten liegt Gili Air, das man in 15 Minuten mit einem Auslegerboot erreichen  kann. Die drei Inselparadiese ziehen Taucher und Schnorchler aus aller Welt in ihren Bann. Mit ihren weißen tropischen Traumstränden sind Gili Trawangan, Gili Air und Gili Meno aber auch ein beliebtes Ziel für alle, die ihre Ruhe suchen. Hier kann man sein  ganz persönliches Paradies nur mit dem Cidomo genannten Pferdewagen oder mit dem Fahrrad entdecken, denn alle drei Inseln sind autofrei. Zu den Inseln gelangt man mit Fischerbooten, jeweils ca zehn Personen passen. Zum Einsteigen muß man mit dem eigenen Gepäck erstmal ein paar Meter durchs Wasser waten. Die Boote sind klein und teilweise wacklig und zarten Gemütern nicht unbedingt zu empfehlen.

Gili Trawangan

Gili Trawangan (c) Ben Beiske

Gili Trawangan, die größte der drei Inseln, wird von rund 700 Menschen bewohnt. Die meisten Bewohner gehören zu den Sasak. Auf Gili Trawangan gibt es keine gepflasterte Straßen.  In etwa zwei Stunden lässt sich die Inseln zu Fuß umwandern. Alternativ kann man sich auf Gili Trawangan ein Mountainbike leihen oder mit dem Cidomo fahren. Die Insel ist das Touristenzentrum der Gilis. Hier befinden sich zahlreiche Hotels verschiedener Preisklassen, sowie einige Tauchschulen. Die Hotels sind mit dem nötigsten ausgerüstet, wobei die Stromversorgung häufig ausfällt und bei einigen sehr einfachen Unterkünften teilweise garnicht vorhanden ist. Ein großer Nachteil für Besucher der Insel ist, dass es in den meisten Hotels nur Salzwasser gibt, also auch für die Körperpflege. Die Insel ist dennoch zu allen Jahreszeiten stets gut besucht. Trawangan als die Partyinsel bekannt, denn hier von allen drei Inseln am meisten los. Regelmäßig finden hier gutbesuchte Partys statt.

Gili Meno

Gili Meno ist die mittlere der drei Inseln. Die Insel wird von ca. 400 Einwohnern bewohnt, die vom Tourismus, dem Kokosnussanbau und dem Fischfang leben. Ein Besuch auf Meno ist, wie auf den anderen beiden Inseln auch, nur per Fischerboot möglich. Meno insbesondere an der Ostküste einen schöneren Strand als Gili Air und Gili Trawangan, sowie die etwas besseren Tauchgebiete, dafür ist die Insel wesentlich ruhiger als die Nachbarinsel Trawangan. Außer Tauchen, Entspannen oder zu Fuß die Insel erkunden (was sich in unter zwei Stunden erledigen läßt) bietet Gili Meno nicht viel mehr. Partys gibt es hier keine.  Dafür Bunte Fische und Korallen so weit das Auge in dem kristallklaren Wasser reicht. Wer Entspannung sucht ohne eine Luxusunterkunft zu benötigen ist hier gerade richtig.

Gili Air

Gili Air ist die zweitgrößte Insel der Gilis und liegt dem Festland Lombos am nächsten. Die Insel wird von etwa 1400 Einwohner bewohnt und ist touristisch gut erschlossen. Es gibt ein traditionelles Dorf mit Moschee und zugleich viele ruhige Strandbars und Restaurants.

Gunung Rinjani


 

Der 3.726 Meter hohe Rinjani, ist ein aktiver Vulkan, der zugleich einer der höchsten Berge Indonesiens ist. Auf dem Grund des riesigen Kraters befindet sich der sichelförmige Kratersee Segara Anakan, der von steilen Wänden umschlossen ist. Der Berg ist  eingebettet in eine unglaublich schöne und abwechslungsreiche Landschaft, die als Nationalpark unter Schutz steht. Bis zu 2000 m Höhe ist der Vulkan mit dichtem Wald bewachsen, in dem Wildschweine, Kakadus, Affen und auch Hirsche leben. Mit Sembalun Bumbung und Sembalung Lawang liegen zwei traditionelle Sasak-Dörfer an den Hängen des Rinjani. Sowohl Balinesen als auch Sasaks verehren diesen Berg als heilig.

Als Ausgangspunkt für eine Besteigung des Vulkans eignet sich das Dorf Senaru. In dem Ort finden sich einige preiswerte (einfache) Unterkünfte. Führer bieten ihre Dienste an für eine Trekkingtour zum Gipfel des Rinjani, was inklusive Rückweg etwa drei Tage in Anspruch nimmt.  Die Tour schließt zumeist einen Träger mit ein, der Zelt, Schlafsack und Lebensmittel mitführt.

Wer Zelt und Schlafsack dabei hat, kann auch ohne Träger von Senaru aus aufbrechen. Wasservorräte sollten aber unbedingt mitgenommen werden. Der Weg erste Teil des Weges ist einfach zu finden, da man einfach nur der Straße folgen muss. Auf Höhe des Losmen Bale Bayan Senaru biegt man dann links ab, um anschließend den Weg Richtung Kraterrand einzuschlagen. Unterwegs befinden sich drei Rastplätze. Von dort findet man den Weg auch in den Krater und muß auf der anderen Seite wieder hoch, um den Gipfel zu erreichen.

Mit jeder Höhenstufe ändert sich die Vegetation, der man unterwegs begegnet. Zuerst geht es über Felder, mit vielen Bananenstauden, dann durch teilweise dichten, tropischen Regenwald. Nicht selten kommt es vor, dass man unterwegs auf Affen oder Wildschweine stößt, die nach liegengebliebenen Essensresten suchen. Das schwüle Klima hier ist geprägt von sich aufstauenden Wolken an der Nordseite , mit häufigen Nebelschwaden. Zwischen 1500 und 2000 Meter über dem Meeresspiegel wird die Vegetation dünner und der Pfad wird steiler. Es geht durch Grasland und Lavafelder. Die Anstrengung der Tour sollte man gerade bei den tropisch schwülen Wetterverhältnissen keineswegs unterschätzen. Doch die Torturen lohnen sich, vom Gipfel des Rinjani kann man einen grandiosen Sonnenaufgang erleben und klaren Sichtverhältnissen bis auf's blaue Meer hinausblicken.

Kuta (Lombok)


 

Kuta Beach an der Südküste Lomboks ist einer der landschaftlich schönsten Strände in diesem Teil Indonesiens. Dorthin zu gelangen erfordert jedoch einiges an Zeit und Geduld. Die Fahrt mit dem Auto führt über zahlreiche Schlaglochpisten. Die Landschaft um Kuta herum ist hügelig und besonders in der Trockenzeit karg. Von Kuta zum 5 km entfernten Tanjun Aan erstreckt sich ein ununterbrochener weisser Sandstrand. Noch ist Kuta ein beschaulicher Ort, der hauptsächlich von Surfern aufgesucht wird. Kuta gilt als zukünftiger Ferienort auf Lombok. Das komplette Land entlang des Strandes ist bereits an Investoren verkauft. Im Norden des Ortes ensteht ein neuer Flughafen, der voraussichtlich Mitte Juli 2010 seinen Betrieb aufnimmt. Lombok sieht sich als "neues Bali" und hofft auf stark steigende Besucherzahlen, von denen insbesondere Kuta/Lombok profitieren soll.

Einmal im Jahr bei Vollmond (Feb. oder März) ist der Ort Schauplatz des Bau Nyale Putri Mandalika Zeremonials. Dieses Festival in Kuta beruht auf der Legende der Prinzessin Mandalika, die sich, um den Frieden unter den Stämmen zu bewahren, durch einen Sprung ins Meer selbst geopfert hat. Ihr Haar verwandelte sich in leuchtende Seewürmer, welche einmal im Jahr an ihren Ursprungsort zurückkehren um an die Tragödie zu erinnern. Die Würmer werden von den Einheimischen gefangen und gelten als Delikatesse und als Aphrodisiakum. Das Fest ist auch bei Jugendlichen zum gegenseitigen Kennenlernen beliebt.

Mataram


 

Die Stadt ist längst mit den Nachbarorten Ampenan und Cakranegara zusammengewachsen und ist mit etwa 350.000 Einwohnern das größte Siedlungsgebiet der Provinz. Zu Beginn des 18. Jahrhundert war Mataram der Wohnsitz des Kronprinzen von Karangasem, einem Königreich im südlichen Bali. Heute ist Mataram ist Sitz der Provinzregierung. Das Stadtbild Mataram ist geprägt von tristen Bürogebäuden, Banken und Malls. Mehr Charm hat Ampenan mit seinen schmalen Gassen und den alten Gebäuden im kolonialen Ortskern, sowie den chinesischen und arabischen Viertel. Hier mündet auch der Fluß Jangkok ins Meer, dessen Gewässer von Hunderten kleiner Segelboote gesäumt wird, die am Nachmittag zum Fischen aufs Meer fahren. Bei klarer Sicht kann man Balis Gunung Agung im Hintergrund erkennen.

Cakranegara diente einstmals den balinesischen Eroberern als Königsresidenz. Die Reste eines 1744 errichteten Wasserpalastes stehen in der Jl. Gelaparang. In der Mitte der Anlage liegt ein schöner Lotosteiches, daneben befindet sich eine offene Halle, die Bale Kambang. Früher diente sie als Gerichtshalle und Versammlungsort für den Adel. Gegenüber dem Garten Mayura gennaten Gelände liegt der größte Tempel Lomboks. 1720 wurde er errichtet und der Dreiheit der Götter Brahma, Vishnu und Shiva geweiht. Der Komplex besteht aus drei Höfen und enthält 30 Schreine. Heute ist der Cakranegara das lebendige Markt- und Geschäftsviertel der Metropolregion Mataram. Um den Nationalfeiertag am 17 . August finden in der Stadt die traditionellen Perisean-Wettkämpfe statt, die früher als Übung für die jungen Sasak-Krieger dienten

Pura Lingsar


 

Pura Lingsar ist möglicherweise der einzige Tempel auf der Welt, der sowohl von Hindus als auch Muslimen zum Beten genutzt wird. Das rund sieben Kilometer westlich von Narmada gelegene Heiligtum wurde ursprünglich 1714 gebaut und 1878 neuerrichtet, als Symbol der Einheit zwischen den balinesischen Hindus und den muslimischen Sasak Bewohnern der Region. Im nördlichen, etwas höher gelegenen Abschnitt beten die Hindus, der südliche ist den Wetu-Telu-Muslimen vorbehalten. Die große Attraktion im muslimischen Teil ist ein kleines Steinbecken, in dessen klarem Quellwasser heilige Aale leben. Die Tiere lassen sich gerne mit hartgekochten Eiern füttern, die man vor dem Pura Lingsar kaufen kann. Ungewöhnliches läßt sich jedes Jahr im Dezember zum Perang Ketupat beobachten, wenn sich in einer halb rituellen, halb scherzhaften Konfrontation Hindus und Muslime gegenseitig mit Reiskuchen bewerfen.

Sasak Dörfer


 

sasakLombok verfügt über einige sehenswerte traditionelle Dörfer der Sasak.

Read more...

Sengiggi


 

Senggigi ist der wohl bekanntesten Strand auf Lombok. Hier ist Lomboks touristisches Zentrum mit vielen Einrichtungen, Wassersportmöglichkeiten und etlichen guten Hotelresorts. Senggigi steht für lange weiße Sandstrände, Kokospalmen und klares blaugrünes Wasser. Senggigi Beach ist auch ein idealer Ausgangspunkt, um das Herz der Insel zu erkunden und Trekking-Touren zu unternehmen. Die teilweise sehr aufdringlichen Verkäufer im Ort und am schönen Strand stören jedoch die Idylle teilweise.

Sukarare


 

Das Dorf Sukarare ist berühmt als Zentrum für die Herstellung von ausgezeichneten Webarbeiten.Hier werden die inseltypischen Songket-Stoffe noch in Handarbeit hergestellt. Die Fertigkeiten, Muster und Motive wurden bereits seit Generationen weitergegeben. Der Ort liegt südlich von Cakranegara.  Im nahe gelegenen Ort Penujak kann man die Produktion von traditionellen, in dieser Art nur auf Lombok gefertigten, Töpferwaren aus „Roter Keramik“ beobachten und auch erwerben.

Taman Narmada


Tarman Narmada, 11 km östlich von Mataram gelegen, wurde 1727 von König Anak Agung Gede Ngurah Karang Asem als Lustgarten und Gebetsstätte für Shiva gebaut. Es wird gesagt, dass sein grosser Pool den Segara Anakan, also den Kratersee des Vulkanes Rinjani darstellt, in den man wervolle Dinge als Opfergaben warf. Wenn die Menschen zu alt waren, um den 3.726 m hohen Berg zu besteigen, wurde Narmada als Ersatz genutzt. In der Nähe des Pools ist eine Gebetsstätte und eine Quelle, deren Wasser angeblich den Pilgern ewige Jugend schenkt.

By A Web Design

INDONESIEN REISEN



Das Reiseziel auswählen

Hotels in Indonesien

Pauschalreisen nach Bali

Mehr über Indonesien

top